Risikohinweis


Der Erwerb von alternativen Finanzinstrumenten birgt das Risiko, das gesamte investierte Kapital zu verlieren. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass aus einem höheren Risiko höhere mögliche Erträge resultieren. Im Interesse der Risikodiversifikation sollten möglichst nur solche Geldbeträge angelegt werden, die nicht benötigt oder in naher Zukunft zurückerwartet werden, auch wenn sie liquide sind.

Eine Aufsicht der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) über die Einhaltung des Alternativfinanzierungsgesetzes oder einer auf der Grundlage dieses Gesetzes erlassenen Verordnung besteht nicht.


Finanzdienstleistungsunternehmen, die alternative Finanzinstrumente über eine Internetplattform vermitteln, unterliegen der Aufsicht der FMA ausschließlich hinsichtlich der Einhaltung des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2007.


Datum der Erstellung des Hinweisblattes: 26.02.2017






1. Preis des Finanzproduktes

Jeder Investor trägt zum Finanzierungsprojekt mit einem Mindestbetrag von 10.000 € oder einem Vielfachen davon bei (in Ausnahmefällen sind auch höhere Beträge möglich).


Gemäß § 3 Abs. 3 dürfen Emittenten Beträge von Anlegern mit einem Gesamtwert von mehr als 5.000 € annehmen, wenn der Anleger zuvor dem Betreiber der Internetplattform (primeCROWD GmbH) mitteilt, dass er nicht mehr als das Doppelte seines durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens über zwölf Monate oder nicht mehr als zehn Prozent seines Finanzvermögens investieren wird.






2. Zusätzliche Risikohinweise

Bei der gegenständlichen Investition handelt es sich um eine langfristige Investition. Darüber hinaus ist die Form der Investition mit Chancen und Risiken verbunden, und es können keine Versprechungen oder verlässlichen Prognosen über künftige Erträge gemacht werden. Insbesondere sind in der Vergangenheit erwirtschaftete Erträge kein Indikator für zukünftige Erträge. Es bestehen insbesondere die folgenden Risiken:




Insolvenzrisiko

Dies bezieht sich auf das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten. Die Insolvenz des Emittenten führt regelmäßig zu einem Totalverlust.




Malversationsrisiko

Darunter ist das Risiko krimineller Handlungen von Mitarbeitern/Organen innerhalb des Unternehmens des Emittenten zu verstehen. Diese können nie ganz ausgeschlossen werden. Fehlleistungen können dem Emittenten direkt oder indirekt schaden und auch zur Insolvenz führen.




Klumpenrisiko

Damit ist das Risiko gemeint, das entsteht, wenn ein Anleger sein Portfolio nicht oder nur geringfügig diversifiziert. Es ist daher nicht ratsam, nur in einige wenige Wertpapiere zu investieren.




Schwierigkeiten bei der Übertragbarkeit von Anlagen

Das bedeutet, dass Anlagen nach § 1 Abs. 1 Z 3 KMG (wie im vorliegenden Fall) nur unter besonderen Bedingungen übertragbar sind. Der Investor wurde hierüber ausdrücklich informiert.






3. Gültigkeitsdauer der vorgelegten Informationen

Die bereitgestellten Informationen sind bis zur Benachrichtigung über Änderungen gültig.






4. Zahlung und Vertragserfüllung, weitere Vertragsbedingungen

Die Rechte und Pflichten des Investors im Zusammenhang mit dem Erwerb der Aktie unterliegen individuellen Vereinbarungen zwischen dem Investor und dem Emittenten.




Kosten für die Fernkommunikation

Für die Nutzung von Fernkommunikationsmitteln (SMS ausgenommen) werden dem Investor keine gesonderten Kosten in Rechnung gestellt.




Erklärungen und Benachrichtigungen

Erklärungen und Mitteilungen im Verhältnis zwischen Emittent und Anleger müssen schriftlich (per Einschreiben oder E-Mail) erfolgen. Gemäss den technischen Möglichkeiten kann der Anleger Erklärungen und Mitteilungen an den Emittenten auch über die Internet-Plattform einreichen. Erklärungen und Mitteilungen an den Emittenten sind an die in Ziff. 1 genannte Adresse des Emittenten zu richten.






5. Rechtsordnung und Gerichtsstand

Das Vertragsverhältnis zwischen Emittent und Anleger unterliegt österreichischem Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der Emittentin.




Vertragssprache und Sprache für die Kommunikation während der Vertragsdauer


Die Vertragsbedingungen und Informationen sind in deutscher Sprache verfügbar. Die Kommunikation mit dem Investor während der Dauer der oben genannten Vertragsbeziehungen wird in deutscher Sprache geführt.